Strukturformel | ||||||||||
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Mischung von vier Stereoisomeren (hier dargestellt ist eine vereinfachte Strukturformel ohne Stereochemie) | ||||||||||
Allgemeines | ||||||||||
Name | Soman | |||||||||
Andere Namen |
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Summenformel | C7H16FO2P | |||||||||
Kurzbeschreibung |
farblose bis gelbbraune Flüssigkeit[1] | |||||||||
Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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Eigenschaften | ||||||||||
Molare Masse | 182,18 g·mol−1 | |||||||||
Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||
Dichte |
1,02 g·cm−3[2] | |||||||||
Schmelzpunkt | ||||||||||
Siedepunkt |
167 °C[2] | |||||||||
Dampfdruck | ||||||||||
Löslichkeit |
wenig in Wasser (21 g·l−1 bei 20 °C)[3] | |||||||||
Sicherheitshinweise | ||||||||||
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Toxikologische Daten | ||||||||||
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). |
Soman ist ein als chemischer Kampfstoff einsetzbares Nervengift. Von den drei in Deutschland entwickelten Nervenkampfstoffen Soman, Sarin und Tabun ist Soman die giftigste und persistenteste Verbindung. Das in der NATO verwendete Kürzel für Soman ist „GD“.
Soman ist der 1,2,2-Trimethylpropylester der Methylfluorphosphonsäure und mit Sarin verwandt. Er unterscheidet sich von Sarin dadurch, dass eine Methylgruppe (–CH3) im Sarin durch eine tert-Butylgruppe (–C(CH3)3) ersetzt wurde. Das unter Standardbedingungen flüssige und campherartig riechende Soman ist wenig in Wasser löslich[3] und stabil gegenüber Sonnenlicht; an der Luft hydrolysiert es langsam.